Stress

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Von der Natur des Menschens aus betrachtet, ist Stress im weitesten Sinne etwas Positives, etwas, das für unser Überleben wichtig ist. Früher geriet der Mensch in Stress, wenn er sich gegenüber einer realen Gefahr sah, beispielsweise wenn er einem Feind gegenüberstand. In diesen Momenten ändert der Körper seine Prioritäten und geht vom Ruhemodus über in den Kampf- oder Fluchtmodus. Der Puls erhöht sich, die Atmung wird schneller, der Körper schüttet jede Menge Hormone wie Cortisol und Adrenalin aus und das Blut wird von den inneren Organen abgezogen, damit die Muskeln besser durchblutet werden.
All diese Vorgänge werden automatisch von dem vegetativen Nervensystem gesteuert, sobald wir in Stress geraten oder mit Ängsten konfrontiert werden. Das vegetative Nervensystem kontrolliert und steuert vor allem die lebenswichtigen Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel und unterteilt sich in das parasympathische und das sympathische Nervensystem. Das sympathische Nervensystem ist aktiv, wenn wir im Flucht- oder Kampfmodus sind, also wenn wir gestresst sind, oder Angst haben (aber auch beispielsweise beim Sport). Das parasympathische Nervensystem ist aktiv, wenn wir uns in der Ruhephase befinden, der Puls ist langsamer, wir sind entspannt und der Körper hat ausreichend Energie um zu verdauen, Nährstoffe aufzunehmen und sich um die Gesundheit zu kümmern.

Doch wieso ist das nun wichtig für uns?
In der heutigen Zeit leidet der Grossteil der Menschen unter den unterschiedlichsten Variationen von Stress. Sei es Stress auf der Arbeit, in der Beziehung, mit der Erziehung, Stress wegen Geld und letztendlich verursacht auch jede Art von Ängsten Stress.
Aber häufig plagen sich die Menschen mit ganz simplen, unbewussten, negativen Gedanken aus der Vergangenheit, mit Zweifeln, mit Bereuen, Trauern und auch genauso mit den unterschiedlichsten Zukunftsängsten.

Das vegetative Nervensystem reagiert jedoch nicht nur auf eine tatsächliche Gefahr, sondern auch auf eine gefühlte Belastung. Das heisst also, dass immer dann, wenn wir gestresst sind oder Angst haben, unser Körper durch das sympathische Nervensystem gesteuert wird. Wenn dies zu häufig ist, oder jemand gar schon unter chronischem Stress leidet, kann dies dazu führen, dass Probleme mit der Verdauung und der Nährstoffaufnahme auftreten, der Blutdruck erhöht sich, der Körper schüttet zu viel Insulin aus, was den Blutzuckerspiegel anhebt und zudem kann der erhöhte Cortisol-Spiegel auch dazu führen, dass die eigene Körperabwehr geschwächt wird und wir allfälliger für Infektionen und sonstige Krankheiten werden.
Dies sind nur ein paar Dinge, die der chronische Stress nach sich tragen kann. Grund genug, Krankheiten nicht einfach bloss zu behandeln, sondern mit dem Wissen der heutigen Zeit, vorzubeugen durch ein Reduzieren des alltäglichen Stresses, was somit zu einer Stärkung und Aufrecherhaltung der Gesundheit führt.

In der Hypnosetherapie können Stressmuster visualisiert und Möglichkeiten zu einer Besserung gesucht werden. Zudem erhält man unter Hypnose eine unglaubliche Motivation, die ersten Schritte in die Richtung der Veränderung mit Leichtigkeit in Angriff zu nehmen.
Ebenfalls in der 1. Hypnosesitzung inbegriffen ist eine Anleitung zur Selbsthypnose, die verschiedene einfache Übungen beinhaltet. Wenn Du diese Übungen regelmässig Zuhause durchführst, wirst Du bereits nach kurzer Zeit bemerken, wie Du entspannter und ausgeglichener bist, sich dein Stresspegel senkt und Du mehr Zufriedenheit und eine bessere Gesundheit erlangst. Zudem wirst Du mit der Zeit ein sensibilisierteres Gespür für Stress entwickeln, damit Du den Stress direkt bei der Entstehung wahrnimmst und diesen dann richtig verarbeiten kannst. 


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